Terrassensanierung

Terrassensanierung

je früher, desto besser...

Terrassen im Außenbereich sind vor allem durch die mitteleuropäische Witterung stark belastet. Sonneneinstrahlung und Frost hinterlassen im Laufe der Zeit Spuren. Um größeren Schaden zu vermeiden, sollte die Terrasse jeweils im Frühjahr und im Herbst auf Schäden geprüft werden. Bei Bedarf kann dann frühzeitig eine Terrassensanierung durchgeführt werden. Je nachdem, in welcher Art und Weise die Terrasse ausgeführt wurde, können unterschiedliche Schäden auftreten.

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Sanierung von Natursteinterrassen

Eine fachgerecht ausgeführte Natursteinterrasse ist viele Jahre lang haltbar. Trotzdem kann irgendwann eine Terrassensanierung anstehen, die nach bestimmten Gesichtspunkten durchgeführt werden sollte. Im Anschluss an die Sanierung wird die Terrasse wieder viele Jahre lang nahezu wartungsfrei nutzbar sein. Mögliche Schäden, die bei Natursteinterrassen auftreten können, sind zum Beispiel:

  • Verfärbungen durch nicht zertifiziertes Fugen- oder Bettungsmaterial, durch Verschmutzung oder durch Verfärbungen aus Mineralien im Naturstein
  • Setzungen durch Absacken der Tragschichten, häufig verursacht durch nicht fachgerechte Ausführung
  • Risse und Abplatzungen durch Salzausblühungen aus einem eventuell vorhandenen Unterbau.
Je früher die Schäden durch eine Terrassensanierung behoben werden, umso geringer sind in der Regel die Kosten. Durch eine sorgfältige Ausführung können einige Schadensursachen bereits von Anfang an ausgeschlossen werden und so die Wahrscheinlichkeit einer späteren Sanierung der Terrasse sehr gering halten. Bei Verlegungen im Außenbereich muss insbesondere auf die Frostsicherheit und die fachgerechte Ausführung des Unterbaus geachtet werden. Die verwendeten Natursteine oder –platten müssen für den Einsatz als Terrassenbelag geeignet sein.


Terrassensanierung

Sanierung von Betonsteinterrassen

Für die Sanierung von Betonsteinterrassen gelten ähnliche Regeln wie bei der Terrassensanierung von Naturstein. Besonders dann, wenn die Terrassensteine mit Fugenmörtel verfugt sind, können durch abgeplatzte Fugen unschöne optische Fehler entstehen. In diesem Fall sollten die Fugen komplett entfernt werden. Je nach Ausführung der Terrasse kann neuer Fugenmörtel eingebracht werden oder es wird eine Verfugung mit losem Material gewählt. Ist die Terrasse bereits sehr alt und wirken die Betonsteine unansehnlich, ist zu überlegen, ob man statt einer Terrassensanierung eine komplett neue Terrasse, zum Beispiel aus Naturstein, verlegt. Bei der Entscheidung hilft der Fachbetrieb, der über die Möglichkeiten der Sanierung und über die Ausführung einer neuen Terrasse kompetent beraten kann.



Sanierung von Holzterrassen

Holzterrassen sind im Grunde genommen sehr langlebig, müssen aber dazu sorgfältig gepflegt und vor der Witterung geschützt werden. Regelmäßige Imprägnieranstriche und die Verwendung von wetterfestem Holz sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass eine Holzterrasse viele Jahre schadensfrei hält. Häufig wird als Material für den Terrassenbelag Tropenholz, zum Beispiel Bangkirai verwendet. Dieses Holz wird mit einem speziellen Öl gepflegt und behält dadurch seine natürlich-schöne Färbung. Verwendet man europäische Hölzer, sind Lärche und Douglasie gut geeignet. Aber auch diese Hölzer brauchen sorgfältige Pflege. Eine Terrassensanierung wird meist dann nötig, wenn für längere Zeit Wasser auf dem Holzbelag steht. Dadurch wird die Holzoberfläche aufgeweicht und Fäulnisbakterien können eindringen. Reagiert man hier schnell, kann durch Abschleifen und Auftragen von Imprägnierschutz eine umfassende Terrassensanierung vermieden werden. Handelt man zu spät, dann müssen einzelne Hölzer ausgetauscht werden. Diese Vorgehensweise ist allerdings so gut wie immer mit optischen Beeinträchtigungen verbunden, da neue Hölzer anders gefärbt sind.

Terrassensanierung durch richtige Pflege vermeiden

Eine gut ausgeführte Terrasse – ganz gleich welches Material verwendet wird – kann eine sehr lange Lebensdauer haben ohne das die Terrasse Schaden nimmt. Beachtet man bereits bei der Ausführung die fachlich wichtigen Punkte und pflegt die Terrasse mit geeigneten Mitteln, dann sind höchsten kleinere Schönheitskorrekturen nötig. Eine Terrassensanierung liegt in diesem Fall in sehr weiter Ferne.